Keine Wachablösung an der Spitze

Tischtennis

Die diesjährigen Vereinsmeisterschaften wurden zu Beginn der Saison ausgespielt.

Da die Zeit zwischen Sommerferien und den ersten Rundenspielen immer sehr kurz ist, konnte jeder die Gelegenheit einer zusätzlichen Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen nutzen. Der Wettbewerb fand am 22.09.2026 in der Schulturnhalle statt. Gesucht wurde der beste Spieler bei den aktiven Herren und somit auch der Nachfolger von Andreas Jund.

Der Turnierleiter konnte eine Rekordteilnehmerzahl von 14 Spielern vermelden. Es waren seit Langem mal wieder alle aktiven Spieler der ersten und der zweiten Mannschaft gemeldet. Dies versprach bestes Tischtennis und einen spannenden Abend.

Die Spieler der ersten Mannschaft wurden zuerst in die beiden Gruppen gelost, anschließend die Akteure der zweiten Mannschaft, um einen möglichst fairen Wettbewerb zu garantieren. Um das Spielpensum an einem der ersten Tischtennis-Abende der neuen Saison zu begrenzen, wurde nach der Gruppenphase jeweils ein Halbfinale ausgespielt: für die besten vier Spieler, für die Plätze fünf bis acht sowie für die Ränge neun bis dreizehn der jeweiligen Gruppen. Da es auf jede Platzierung ankam, zählte somit jeder gewonnene Satz. Der amtierende Vereinsmeister Andreas Jund beendete die Gruppenphase überraschenderweise nur als Zweiter, da er sich seinem Mannschaftskameraden Fabi Schmid klar geschlagen geben musste. Schmid ließ Jund keine Chance und zog mit nur einem einzigen Satzverlust als Gruppenerster ins Halbfinale ein, gefolgt von Jund. In der Gruppe zwei zeigte Sören Rau eine überragende Frühform. Er gewann alle seine Spiele und zog vor Dennis Uber in die Endrunde ein. Im ersten Halbfinale konnte sich Andreas Jund überraschend klar gegen Sören Rau durchsetzen. Dennis Uber, der Finalist des Vorjahres, gab alles, musste am Ende aber Fabi Schmid den Vortritt ins Finale lassen. Nach dem klaren Vorrundensieg von Schmid schien das Finale eine eindeutige Angelegenheit zu werden. Doch Jund nutzte seine gesamte Erfahrung, profitierte auch von den nachlassenden Kräften seines Gegners und sicherte sich am Ende zum fünften Mal in Folge den Titel. Die jüngere Konkurrenz rückt jedoch immer näher heran und wird ihm den Platz an der Sonne wohl nicht mehr lange kampflos überlassen. Im B-Feld (Plätze drei und vier der Gruppen) setzte sich wie im Vorjahr Tobias Reiff gegen den höher eingestuften Steffen Armbruster durch und sicherte sich den Titel des „Lucky Losers“. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurde zudem noch ein C-Feld ausgespielt. Hier konnte sich Marius Nedele gegen Markus Faiß durchsetzen.

 

Anschließend haben wir den Abend mit Wurstsalat, Musik und den passenden Kaltgetränken ausklingen lassen.